Das Triadische Ballett

Ein Film in drei Teilen nach Tänzen von Oskar Schlemmer

Das am 13. September 1922 in Stuttgart uraufgeführte Ballett wird gezeigt in einer Rekonstruktion aus dem Jahr 1970. Schlemmers Bühnenmensch wird durch Kostüme und Maske zur Kunstfigur. Statt irdischer Leidenschaft, wie sie ihm sowohl im klassischen Ballett als auch im Ausdruckstanz begegnete, soll seine Kunst anschaulich machen, was in Maß und Zahl beschlossen liegt. Sein Ziel ist es, die innere Zerrissenheit des modernen Menschen durcheinen Gegenentwurf aufzuheben, in dem Geist und Materie sich in harmonischen, geometrischen Formen verbinden: "Die symbolische Kraft und Bedeutung des Punktes, der Linie, des Dreiecks, Quadrats, Kreises", einzelne Formen, die er zur Darstellung des Menschen verwendet als "Ornament, das sich zwischen Körper und Außenwelt bildet, sein Verhältnis zu ihr versinnbildlicht."..."Das Triadische Ballett, Tanz der Dreiheit soll auch die Planimetrie der Tanzfläche und die Stereometrie der sich bewegenden Körper, jene Dimensionalität des Raumes erzeugen, die durch Verfolgung elementarer Grundformen und der Verbindung untereinander notwendigerweise entstehen muss. So wird der Tanz Sinnbild des Ausgleichs von Polaritäten."

 

Zu dem Triadischen Ballett wurden zwei Arbeiten erstellt:

zum Film / zur Animation